The Dydoe Piercing

Die eigentliche Piercing-Prozedur läuft nach dem folgenden Schema ab:

1. Der Kunde unterzeichnet einen Vertrag mit dem Piercing-Studio. Schließlich stellt das Piercen eine Körperverletztung nach §223 StGB dar.
2. Der/die Piercer(in) begutachtet die zu stechende Stelle genauestens, um etwaige störende Gegebenheiten zu erkennen (z.B. Adern).
3. Die Ein- und Ausstich-Stellen werden angezeichnet.
4. Die Länge des einzusetzenden Schmuckstückes wird gemessen und evtl. korrigiert (Schwellung mit einberechnen).
5. Die Ein- und Ausstich-Stellen werden desinfiziert.
6. Wenn möglich, werden mit einer Klemme die Stellen fixiert.
7. Anschließend wird mit der ummantelten Nadel die Körperstelle durchstochen.
8. Die Nadel selbst wird wieder herausgezogen - das Schläuchlein verbleibt derweil im Stichkanal.
9. Mit einer Schere wird nun der kleine Schlauch abgeschnitten.
10. Das Schmuckstück wird in das Schläuchlein gesteckt.
11. Während das Schläuchlein aus dem Stichkanal gezogen wird, wandert zeitgleich das Schmuckstück hinein.
12. Abschließend wird die komplette Körperstelle noch einmal gereinigt und desinfiziert.
13. Und dann: Freuen :)


Aber anhand der Bilder ist der ganze Vorgang etwas leichter vorstellbar (Thumbnails - Klicken vergrößert):

dydoe Die Ein- und Ausstich-Stelle wurden angezeichnet

dydoe Die Nadel wird angesetzt

dydoe Schwupps ist die Nadel durch und schaut oben schon wieder raus

dydoe Die Nadel wurde herausgezogen - das Röhrchen bleibt im Stichkanal

dydoe Abschneiden des übrigen Röhrchens

dydoe Der PTFE-Stab steckt im Röhrchen. Mit ein wenig Tyrosur wird die Flutsch-Eigenschaft verbessert

dydoe Röhrchen raus - PTFE-Stab bereits eingefädelt

dydoe Kugel festschrauben

dydoe Zum Schluss mit Octenisept einsprühen

dydoe Fertig :-)

Alle Bilder dieser Session befinden sich hier in der Übersicht.